Energie und Klima

Zusammenfassung:

  • Viele Wissenschaftler, so auch wir von der AfD, bezweifeln, ob der Mensch mit seinem CO2-Ausstoß für eine Erwärmung der Erde verantwortlich ist. Es gab immer Warmzeiten, auch vor der Industrialisierung. So leitet sich der Name von Grönland aus „Grünland“ ab.
  • Wissenschaftler, die der herrschenden Meinung widersprechen, werden totgeschwiegen – etwa EIKE, das Europäische Institut für Klimaforschung und Energie (https://www.eike-klima-energie.eu/)
  • Die Energiewende kostet Unsummen, wahrscheinlich über eine Billion Euro (1 Million Millionen), ohne das Klima nachhaltig zu bessern. Selbst wenn die These vom menschgemachten Erderwärmung zutreffen sollte: Deutschland ist zu klein, um die Welt zu retten.
  • Auf der Basis von IPCC_Modellen „gewinnen“ wir durch den deutschen Beitrag eine Hinauszögerung des Temperaturanstiegs bis zum Jahr 2100 um weniger als 18 Tage.
  • Dafür muss der „kleine Mann“ bluten: 344.000 Stromsperren, Windräder bis nahe an die Grundstücksgrenze, die europaweit höchsten Strompreise. Gewinner sind gutsituierte Teilhaber von Energie-Genossenschaften.
  • In puncto Energie sind wir mittlerweile Geisterfahrer: Wir schalten ein paar Atommeiler oder Kohlekraftwerke ab, der Rest der Welt baut ein vielfaches hinzu. Selbst der Bundesrechungshof hat den Unsinn der „Energiewende“ benannt. 

“Klimaschutz” – die fundamentalistische Energiepolitik

Nur wenige Tage, nachdem ein Tsunami Teile Japans verwüstet hatte und das Kernkraftwerk von Fukushima zerstört wurde, verkündete Kanzlerin Merkel, ohne vorab das Parlament zu konsultieren, die sogenannte Energiewende. Mittlerweile sollen Wind und Sonne auch Kohle und Gas ersetzen, um die angeblich klimaschädlichen Treibhausgase zu reduzieren. Deutschland steuert jährlich gerade mal 0.06% zum CO2 in der Erdatmosphäre bei; dies wird kaum einen messbaren Temperaturanstieg auslösen.

Auch die Klimapolitik ist eine fundamentalistische, da sie die vier Kriterien erfüllt.

  1. Das große Ziel

Das Klima zu retten ist dasselbe wie die Welt zu retten. Nichts kann wichtiger oder edler oder bedeutsamer sein. Allerdings ist das Weltklima, ökonomisch betrachtet, ein öffentliches Gut. Normalerweise ist niemand bereit, für ein öffentliches Gut zu zahlen, da den individuellen Kosten der Nutzen für alle gegenübersteht, Trittbrettfahrer de facto nicht ausgeschlossen werden können. 

pastedGraphic.png

(2) Vernachlässigung von Interessenskonflikten

Die Energiewende benachteiligt Kleinverdiener (Stichwort Stromarmut). So wurde bereits über 344.000 Haushalten der Strom gesperrt Sie führt – trotz partieller Ausnahmeregelungen – auch zu einem Wettbewerbsnachteil der stromintensiven Industrien in Deutschland.

Die ökonomische Theorie fordert aus Effizienzgründen, dass die Vermeidung von Schäden dort stattfinden soll, wo die Beseitigung am preiswertesten ist. Danach müssten China und die USA wesentlich mehr tun. Gemessen am BIP pro Kopf in Kaufkraftparität betragen Chinas Emissionen 610g je Dollar BIP, die der USA 311g, verglichen mit 207g für Deutschland. Da die marginalen Vermeidungskosten in China wahrscheinlich am geringsten sind, sollte man dort anfangen. Wenn man vom Grenznutzen des Einkommens ausgeht, dann könnte die USA die Vermeidungskosten besser verkraften, da ihr BIP pro Kopf 20% über dem deutschen liegt.

(3) Irrelevanz der Kosten

Die Kosten sind unermesslich, der Nutzen gering. Nehmen wir die Energiewende. Sie wird bis 2025 Kosten von 520 Mrd. Euro verursachen, d.h. 6.300 Euro pro Haushalt.

Auf der Basis makroökonomischer Modelle, die über 2025 hinausgehen, beziffert der dänische Forscher Björn Lomborg die jährlichen Durchschnittskosten auf 43 Mrd. Euro. Dafür „gewinnen“ wir eine Hinauszögerung des Temperaturanstiegs bis zum Jahr 2100 um weniger als 18 Tage.

Andere Horrorszenarien existieren. Das Bundeswirtschaftsministerium geht nach Aussage des Ökonomen Hans-Werner Sinn von einer Billion Euro Kosten aus. Der Heidelberger Physiker Lüdecke kommt bei einer sehr weiten Auslegung der Analyse auf neun Billionen Euro bis 2050. 

Die Kosten, die von den Deutschen getragen werden, um die Welt sicherer zu machen (weniger Atomkraft) und kühler (weniger Treibhausgase), können aber angesichts des minimalen Zugewinns an Sicherheit und Klimaschonung kaum gerechtfertigt werden.  

  1. Deutschlands unendliche Solidarität

Wir haben bereits erläutert, dass Deutschland als kleines Land unmöglich das Weltklima retten kann, da jenes ein öffentliches Gut ist. Ohne bindende internationale Verträge wird Deutschland entweder horrende Kosten ohne Nutzen haben; oder aber das Weltklima wird besser und alle anderen profitieren quasi zum Nulltarif. Dennoch findet diese unsägliche Geschichte zurzeit ihre Fortsetzung im ausufernden „Diesel-Bashing“.

Ist Deutschland wenigstens ein Vorbild? Kaum. Denn während Deutschland seine wenigen letzten Atommeiler stilllegt, entstehen im Rest der Welt gerade 227 neue Kernkraftwerke, ein Plus von rund 50% gegenüber dem heutigen Bestand von 450. Auch werden gerade um die 1400 neue Kohlekraftwerke geplant oder gebaut. Zieht man die vielleicht 80-100 deutschen Anlagen, die nach dem Kohleausstieg keine Kohle mehr verstromen dürfen, davon ab, dann bleiben „netto“ rund 1.300 neue Kohlekraftwerke, also das Gegenteil von CO2-Minderung. 

Bundesrechnungshof: Mißerfolg der sog. Energiewende

pastedGraphic_1.png

Quelle: https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/produkte/sonderberichte/2018/energiewende dl. 3. Sept. 2019.

Und noch dies: die Hockey-Schläger-Hypothese (steiler Verlauf der letzten Erd-Durchschnittstemperaturen) wurde jüngst von einem Gericht in Kanada verworfen. 

Temperaturveränderungen der Nordhalbkugel aus verschiedenen Proxy-Reihen geschätzt (blau), instrumentelle, also direkt gemessene Daten aus den letzten anderthalb Jahrhunderten (orange) sowie der Langzeittrend (rot gestrichelt), grau eingezeichnet sind die zur Vergangenheit hin größer werdenden Unsicherheits-Margen; Quelle: Mann et al. 1999.

Quellen und Literaturangaben: Englischer Ursprungstext: Fundamentalist Economic Policy“, China-USA Business Review, Apr. 2018, Vol. 17, No. 4. Frei zugänglich unter doi: 10.17265/1537-1514/2018.04.001. Bitte die Urheberrechte beachten!

pastedGraphic_2.png

Anhang:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.