Fulminanter Wahlerfolg der AfD in Ostfriesland

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Wir vom AfD-Kreisverband Ostfriesland haben mit großer Freude festgestellt, dass wir in allen unseren vier ostfriesischen Wahlkreisen zweistellige Ergebnisse erreicht und in einzelnen Wahlbezirken sogar über 20 Prozent der Stimmen erhalten haben. Damit sind wir zur jeweils drittstärksten Kraft nach SPD und CDU geworden und haben nun in Ostfriesland den Status einer Volkspartei erworben. Wir danken allen unseren Wählern und Wählerinnen für das Vertrauen.

Mit unseren vielen engagierten Mitgliedern und der Unterstützung unseres ebenfalls hoch motivierten Landesvorstands haben wir einen ambitionierten Wahlkampf geführt. Besonders möchte ich jedoch erwähnen, dass uns beim Plakatieren und Flyern auch Nichtmitglieder und Mitglieder im Aufnahmemodus geholfen haben, denen ein gutes Ergebnis der AfD ebenfalls am Herzen lag.

Unser historisch höchster Erfolg in dieser Region hat jedoch auch viele andere Ursachen, die in der bisherigen Politik der Altparteien zu finden sind. Wir sind inzwischen die einzige demokratisch legitimierte konservative Parlamentspartei, die ohne Wenn und Aber für eine Politik im Interesse unserer Bürger und Bürgerinnen im eigenen Land steht. Was früher selbstverständlich war, wurde zum Alleinstellungsmerkmal. Wir sind die einzige Partei im Bundes- und Landtag, die die konsequente Einhaltung unserer Grundrechte in der Coronapolitik gefordert hatte, wie sie uns im Grundgesetz zugesichert werden. Ich denke hierbei besonders an unser Recht auf körperliche Unversehrtheit, Berufsfreiheit, Selbstbestimmung und die tatsächliche Meinungsfreiheit. Staatliche Übergriffe im Zuge der Coronapolitik wollen viele Ostfriesen nicht mehr hinnehmen.

Die aktuellen existenzbedrohenden Probleme wie ständig steigende Preise fürs Tanken, Heizen, Strom und Lebensmittel sind kein Naturereignis. Sie sind das Resultat einer verfehlten Euro-, Außen- und Energiepolitik. Einer Energiepolitik, die bewusst aus ideologischen Gründen die Preise in die Höhe treibt. Parallel dazu explodieren die Preise für Baustoffe und bei Wohnungsmieten. Die Sanktionen gegen Russland schaden uns so gravierend, dass Insolvenzen und Arbeitslosigkeit in großem Umfang ausgelöst werden. Hinzu kommen erneute Flüchtlingsströme, die den Bürgern und Bürgerinnen Sorgen bereiten. Die AfD ist die einzige Partei, die zu dieser Masseneinwanderung kritisch Stellung bezieht. Wir sagen übrigens nicht „Ausländer raus“, sondern dass es notwendig ist, zwischen politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen einerseits und  irregulären Migranten andererseits zu unterscheiden. Näheres dazu steht in unserem Grundsatzprogramm. Viele Einheimische empfinden die bisherige politische Praxis als selbstzerstörerisch und ungerecht. Immer mehr Bürger und Bürgerinnen haben die Nase voll von einer Politik, die realitätsfremd ist und die Langzeitfolgen für die einheimische Bevölkerung ignoriert.

Wir als Vorstand und unsere Mitglieder haben unsere AfD-Direktkandidaten umfangreich unterstützt. Tatsächlich haben wir mehr Infostände als zuvor durchgeführt, Flyer großflächig verteilen lassen, Bauzäune aufgestellt und immer wieder neu plakatiert. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass wir noch nicht dazu gekommen sind, die vielen gestohlenen und heruntergerissenen Plakate zur Anzeige zu bringen. Unser Wahlkampf wurde umfangreich sabotiert. Ich frage mich manchmal, wie viel Prozent wir ohne diese strafrechtlich relevanten Sabotageakte mehr gehabt hätten.

Unsere Direktkandidaten wurden zu praktisch keiner Podiumsdiskussion eingeladen. Nicht alle Kandidaten konnten sich in den hiesigen Zeitungen vorstellen.

Dennoch haben wir ein sehr gutes Wahlergebnis erzielt. Ich bin fast geneigt zu sagen: „Gegen jeden Widerstand.“ Darüber freuen wir uns gemeinsam mit unseren Wählern und Wählerinnen.

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